Die Baracken, in denen seit über 30 Jahren unterrichtet wird, haben ihr Lebensende erreicht und bieten nicht mehr die Voraussetzungen um einen reibungslosen Schulbetrieb zu gewährleisten. Aus finanziellen, aber vor allem auch aus pädagogischen Überlegungen sollen die neuen Schulbauten mit möglichst viel Eigenleistung errichtet werden. Weil die Schule das gesamte notwendige Bauvolumen nicht auf einmal finanzieren kann, wird eine Bauweise gewählt, die sich gut etappieren lässt. Es werden pavillonartige Holzbauten mit hellen, geräumigen und behaglichen Klassenzimmern entstehen, die viel Raum für Gestaltung und Eigenleistung lassen.
In den Gebäuden der ersten Etappe werden zwei Kindergärten, die Kindertagesstätte und die 1. bis 4. Klasse untergebracht.
Im Mai 2010 ist das Baugesuch eingereicht worden. Der Spatenstich und Beginn der Arbeiten für die erste Bauetappe sind auf Herbst 2010 geplant. Die Schule schaut diesen kommenden Bauarbeiten mit viel Freude und Tatendrang entgegen.
Soeben ist der Baubrief 11 erschienen, dem Sie weitere detaillierte und aktuelle Informationen entnehmen können.
Der Bau des neuen Schulhauses wird in den Unterricht integriert, sodass er für Schüler konkret erlebbar wird. Der Schulhausbau soll auch ein pädagogisches Projekt werden, in dem die Schüler den Bauprozess miterleben und selbst tatkräftig mithelfen.
Um die Grenzen und Möglichkeiten der Eigenleistungen zu erproben, haben Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam einen Muster-Pavillon gebaut. Dadurch konnte die Schule wertvolle Bauerfahrungen sammeln und die ganzen Arbeitsschritte wurden geübt. Mit diesem aussergewöhnlichen Bauprozess hat die Schule einen Spezialpreis gewonnen!