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Aargauer Zeitung vom 4. Juli 2015

Zum "Spatenstich", der mit dem Verdrahten einer Armierung durch Schülerinnen und Schüler begangen wurde, erschien dieser Artikel:

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Aargauer Zeitung vom 10. November 2010

Mit einem «fliegenden Klassenzimmer» startete das Neubau-Projekt der Rudolf-Steiner-Schule Aargau in Schafisheim. Am Dienstagmorgen schwebte der von Lehrpersonen, Eltern und Schülern gebaute Musterpavillon aus Holz über das Schulgelände. Er wurde mittels Kran von seinem provisorischen Standort vor dem Brutelgut an seinen definitiven Standort versetzt – hinter das historische Gebäude. Dort entsteht zurzeit auch ein neuer Sportplatz.

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Die eigene Zukunft gestalten

Am Bau der neuen Rudolf-Steiner-Schule in Schafisheim AG beteiligen sich auch Schüler, Lehrer und Eltern

Die Rudolf-Steiner-Schule Aargau, Zimmermann Architekten sowie Makiol und Wiederkehr Holzbauingenieure haben zusammen ein ungewöhnliches Bauvorgehen angepackt.

 

Provisorien können eine lange Halbwertszeit erlangen. Was nur als Übergang gedacht war, bleibt öfter für dreissig oder mehr Jahre bestehen – so geschehen auch bei der Rudolf-Steiner-Schule in Schafisheim bei Lenzburg. Seit über drei Jahrzehnten ergänzen Holzbaracken das historische Brutelhaus, das mit seinem barocken Garten als Hauptbau der Schule dient.
Die Pavillons haben ausgedient. Sie sind baulich und energetisch nicht mehr auf der Höhe und die Zeit somit reif für eine Veränderung. Diesen Wandel geht die Schule zusammen mit Zimmermann Architekten aus Aarau sowie Makiol und Wiederkehr Holzbauingenieure aus Beinwil am See auf ungewohnte Weise an.
Bevor die Architekten und Ingenieure sich an die planerische Arbeit setzen konnten, haben sie in Workshops mit Lehrern und Schülern eruiert, was ihre Bedürfnisse sind. Gemeinsam haben sie festgehalten, was die zukünftigen Schulräume erfüllen müssen und mithilfe von Modellen diese Bedürfnisse und Vorstellungen sichtbar gemacht.
Eine Holzschenkung aus dem Oberaargauer Wald hat das Material und die konstruktiven Möglichkeiten des Baus festgelegt. Selbst gefertigte Lehmziegel werden als weiteres Material eingesetzt. Aus pädagogischen und finanziellen Überlegungen sollen die neuen Schulbauten zudem zu einem grossen Teil in Eigenleistung errichtet werden.

DESHALB HABEN die Verantwortlichen entschieden, vor dem eigentlichen Bau des neuen Ensembles, das aus mehreren Pavillons bestehen wird, einen Testpavillon zu erstellen. Anhand von ihm sollen Konstruktion, Abläufe, aber auch gestalterische und atmosphärische Möglichkeiten ausprobiert werden. An den diversen Arbeitsschritten – vom Schlagen des Holzes im Wald über die Verarbeitung bis zum Zimmern der Bauelemente – beteiligten sich die Schüler, das Lehrpersonal – und die Eltern der Schulkinder.
Mit der Holzernte wurde vor einem Jahr begonnen und diesen Frühling der Testpavillon fertig erstellt. Im Zentrum der Schulanlage auf Punktfundamenten platziert, gibt er Auskunft, in welcher Art die neuen Schulbauten erstellt werden. Auch die räumlichen und materiellen Qualitäten können geprüft werden. Entstanden ist ein Pavillon mit fünfeckigem Grundriss, einem Zimmer und einer Veranda. Diese ist trichterförmig ausgebildet, sodass die formale Geste die Menschen ins Innere «hineinzieht». Die Front besteht aus verschieden grossen Glasfenstern und die Rückseite aus kleinen, farbigen Lochfenstern – sie zeigen, wie verschieden Öffnungen sein können.
Der First des Dachs verläuft schräg, was zwei unregelmässige und auf zwei Seiten geneigte Dachflächen zur Folge hat – konstruktiv eine anspruchsvolle Lösung. Farbflächen machen zudem den Unterschied zwischen Naturholz und behandelter Oberfläche deutlich.

DIE PLANER und die Schulleitung haben bereits Schlüsse aus dem Testpavillon für die weitere Planung gezogen. Der anspruchsvolle First wird wegfallen, da die neuen Schulbauten Pultdächer aufweisen. Die Holzrahmenkonstruktion und die verschiedenen Fensteröffnungen haben sich bewährt und werden in den definitiven Bauten eingesetzt werden.
Braucht diese ungewöhnliche Vorgehensweise auch viel Zeit, fördert sie jedoch das Verständnis und die Identifikation der Nutzer mit ihren zukünftigen Schulzimmern. Der Bau eines Hauses ist für sie keine abstrakte Angelegenheit mehr, sondern ein nachvollziehbarer Akt. Der Testpavillon dient zudem auch als Anschauungsmaterial für allfällige Sponsoren. Denn ist die erste Etappe finanziell gesichert, wird für die zweite noch nach Geldgebern gesucht. Gewürdigt wurden das Vorgehen und der Testpavillon auch vom Holzbaupreis 2009 mit einer Sonderauszeichnung.

VON ARIANAPRADAL(TEXT)

Medienmitteilung vom 9. August 2009

Wertschätzung für die Rudolf Steiner Schule Aargau

Die Rudolf Steiner Schule Aargau dankt dem Grossen Rat

Der Grosse Rat hat mit einer klaren Mehrheit dem Gesuch, zur Unterstützung des Schulhaus-Neubaues der Rudolf Steiner Schule Aargau, entsprochen. Die Schulgemeinschaft dankt und geht mit grossem Elan an die Realisierung der Schulneubauten.

Für die Rudolf Steiner Schule Aargau ist die finanzielle Unterstützung von 2 Mio. Franken ein Zeichen der Wertschätzung für ihre kontinuierlichen Leistungen der letzten 30 Jahre. Auch setzt der Kanton damit ein Zeichen, dass das eigenständige pädagogische Anliegen der Schule, welches einen wichtigen Beitrag zur Bildung im Kanton Aargau leistet, wahrgenommen und anerkannt wird. Das pädagogische Anliegen der Rudolf Steiner Schule orientiert sich an den Entwicklungsbedürfnissen des heranwachsenden Menschen. Die Schule schafft einen Raum, wo Erziehung stattfinden kann, die zeitunabhängig, aber nicht zeitfremd ist, und welche die Bildung des Kopfes gleich gewichtet wie die Bildung der Hand und des Herzens. Der Lehrplan hat eine umfassende Persönlichkeitsbildung und altersspezifische Entwicklungsförderung zum Ziel. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln neben Sachkompetenz auch eigenständiges Urteilsvermögen, Kreativität, soziale Kompetenz und Mut zum freien Handeln.

Bauen wird zum Unterrichtsfach. Die Verantwortlichen wollen den Bau des neuen Schulhauses in den Unterricht integrieren, sodass er für Schüler konkret erlebbar wird. Diesen Sommer ist der Spatenstich für die erste Bauetappe geplant, wo der Kindergarten und die Kindertagesstätte untergebracht werden sollen. An dem bereits gebauten Muster-Pavillon konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt werden. Die Grenzen und Möglichkeiten der Eigenleistungen wurden damit aufgezeigt. Dieser Pavillon vor dem Brutelhaus dient für alle Interessierten zur Orientierung, wie es an der Rudolf Steiner Schule Schafisheim einmal aussehen wird. Am Freitag, 27. Februar 2009, am Tag der offenen Schulzimmer, kann der Pavillon von allen Interessierten besichtigt werden.

Mit der Genehmigung des Gesuches beim Grossen Rat ist eine wichtige finanzielle Unterstützung für den Schulhausneubau gesprochen. Die Gesamtkosten des Bauprojektes belaufen sich auf 6.3 Millionen Franken. Die Finanzierung für die erste Bauetappe von 2.4 Millionen Franken ist durch Eigenleistungen, Spenden, zinsfreien Darlehen und einem Teilbetrag dieser Unterstützung des Kantones gesichert.

Medienmitteilung vom 21. Januar 2009

 

Die Rudolf Steiner Schule Aargau dankt dem Regierungsrat

Die Schule appelliert an den Grossen Rat dem Antrag des Regierungsrats zuzustimmen

Mit grosser Freude hat die Schulgemeinschaft der Rudolf Steiner Schule Aargau in Schafisheim vom Entscheid des Regierungsrats Kenntnis genommen, dass er dem Grossen Rat beantragt, der Schule einen Beitrag von 2 Millionen Franken an die projektierten Neubauten auszurichten.

Die Rudolf Steiner Schule Aargau feiert in diesem Jahr ihr dreissigjähriges Jubiläum und blickt auf ein erfolgreiches pädagogisches Wirken zurück. Die Schule hat in der Bildungslandschaft Aargau ihren festen Platz gefunden und stösst auf breite Anerkennung. Die Schule will mutig in die Zukunft schreiten. Dazu gehört auch die Erneuerung der Schulbauten.

Die Finanzierung der dringend notwendigen Erneuerung der schulischen Infrastruktur ist breit abgestützt. Der Hauptanteil der Finanzierung von insgesamt 6.5 Mio Franken soll – gestützt auf ein von Studenten der Fachhochschule Nordwestschweiz erarbeitetes Fundraising-Konzept - von Privaten, Stiftungen und Unternehmungen aufgebracht werden. Höchst erfreulich ist es, dass auch der Kanton bereit ist, einen Beitrag an das Bauvorhaben zu leisten. Der beantragte Betrag von 2 Mio Franken soll in zwei Teilbeträgen ausbezahlt werden und zwar in Übereinstimmung mit der Etappierung des Bauvorhabens. Über die bereits gespendeten und die erwarteten wertvollen finanziellen Beiträge hinaus wird die Schulgemeinschaft mit Eigenleistungen die Verwirklichung des Bauvorhabens voran treiben.

Die Schule appelliert an den Grossen Rat das Bauvorhaben ebenfalls zu unterstützen und dem Antrag des Regierungsrats zuzustimmen.

Medienmitteilung vom 5. November 2008

 

Aufbruch an der Rudolf Steiner Schule Aargau

Die baufällige Baracken sollen in Etappen ersetzt werden.

In diesem Jahr feiert die Rudolf Steiner Schule Aargau ihr dreissigjähriges erfolgreiches Bestehen. Zeit für Rückblick und Ausblick. Die Schule, die stark auf engagierte Eltern und Gemeinschaft setzt, stellt sich den Herausforderungen der Zukunft - auch mit dem Bau neuer Schulräume. Es ist unübersehbar – der Zahn der Zeit nagt an den Pavillons, in denen die erste bis sechste Klasse untergebracht sind. Dasselbe zeigt sich in den Räumen des Kindergartens und der Kindertagesbetreuung „Farfallina“. Eine grundlegende Sanierung würde unumgänglich. Die Stiftung Brutelgut, welche Eigentümerin der Liegenschaft ist, will jedoch in diese abgenutzte Bausubstanz keine Investitionen mehr tätigen. So hat die Schule eine Projektkommission beauftragt, welche während eines Jahres in Zusammenarbeit mit verschiedenen Architekten, ein Vorprojekt ausarbeitete. Nun hat die Mitgliederversammlung des Schulvereins das Vorprojekt gutgeheissen und für die Weiterbearbeitung und Realisierung der ersten Bauetappe grünes Licht gegeben. Weil die Schule das gesamte notwendige Bauvolumen nicht auf einmal finanzieren kann, wird eine Bauweise gewählt, die sich optimal etappieren lässt. So ist es im Prinzip möglich, ein Schulzimmer nach dem anderen zu erstellen. Dazu wurde eine Holzbauweise entwickelt, welche sich einerseits auf dem neuesten Stand der Technik befindet, aber andererseits äusserst einfach und sparsam ist. Es sollen helle, geräumige und behagliche Klassenzimmer entstehen, die viel Raum für Gestaltung und Eigenleistungen lassen. Für die erste Bauetappe, welche die notwendigen Räume bis zur vierten Klasse umfasst, werden rund 2.4 Millionen Franken benötigt. Die Finanzierung muss breit abgestützt erfolgen: Private, Unternehmungen, Stiftungen und auch die öffentliche Hand sollen Beiträge leisten.

Der Spatenstich zur ersten Bauetappe soll im Frühjahr 2009 erfolgen.

Medienmitteilung vom 30. Juni 2007

Rudolf Steiner Schule Aargau, Alte Bernstrasse 14, 5503 Schafisheim, Tel. 062 892 05 20, 

Farfallina, Alte Bernstrasse 14, 5503 Schafisheim, Tel. 062 892 05 31, 

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